DIE INITIATIVE FÜR INTERAKTIVE MUSEEN

Aus Anschauen
wird Mitmachen.

Museen sind Orte zum Entdecken, Ausprobieren und Mitreden. InteractiveMuseum.de bringt Häuser zusammen, die Menschen aktiv einbeziehen – und macht ihre Angebote sichtbar.

Erlebnis. Lernen. Begegnung. Eine Initiative von tinetronics

Entdecken Ausprobieren Spielen Mitreden Gemeinsam erleben

01 / DIE INITIATIVE

Museen können mehr sein
als Orte des Betrachtens.

Ein lebendiger Lern- und Begegnungsraum entsteht dort, wo Menschen eigene Fragen stellen, Entscheidungen treffen und Erfahrungen miteinander teilen können.

Entdecken ermöglichen

Wir machen interaktive Vermittlung sichtbar. Für Menschen, die einen Museumsbesuch suchen, bei dem sie selbst aktiv werden können.

Museen verbinden

Die Initiative eröffnet Raum für Austausch, gegenseitige Sichtbarkeit und neue Perspektiven auf die eigene Ausstellung.

Entwicklung anregen

Ein gemeinsamer Anspruch hilft, Angebote weiterzudenken: inhaltlich sinnvoll, zugänglich und offen für die Rückmeldungen der Gäste.

Interaktion bekommt ihren Wert durch den Inhalt. Sie hilft, Wissen zu verstehen, Geschichten nachzuvollziehen und eigene Perspektiven einzubringen. Das kann mit einem Experiment beginnen und mit einem gemeinsamen Gespräch weitergehen.

HIER WIRD AUS ANSCHAUENMITMACHEN.
interactive
museum.

Teilnahmezeichen

EIN GEMEINSAMES ZEICHEN

Ein Label für
gelebte Beteiligung.

„Interactive Museum“ soll zeigen: Dieses Haus lädt dazu ein, selbst zu entdecken, auszuprobieren und mitzudenken.

Für teilnehmende Museen sind ein digitales Label mit Verlinkung zur Initiative, ein eigenes Museumsprofil und die Aufnahme in die Übersicht vorgesehen. Aufkleber oder Plaketten können das Zeichen auch vor Ort sichtbar machen.

Den Weg zur Teilnahme kennenlernen

Die Initiative befindet sich im Aufbau. Kriterien, Prüfung und Nutzungsbedingungen für das Label werden noch konkretisiert.

02 / UNSER ANSPRUCH

Was ein Interactive Museum
ausmacht.

Diese Leitgedanken beschreiben die Richtung der Initiative. Sie bilden die Grundlage für einen nachvollziehbaren Kriterienkatalog zur Teilnahme.

01

Inhalte vermitteln

Interaktion macht Zusammenhänge verständlich und Geschichten erfahrbar. Die Handlung führt zu einer Erkenntnis.

02

Aktiv beteiligen

Menschen können experimentieren, auswählen, entscheiden oder gestalten. Eigene Wege und Fragen haben Platz.

03

Spielerisch lernen

Quiz, Simulationen und gemeinsame Aufgaben laden verschiedene Altersgruppen zum Ausprobieren und Weiterdenken ein.

04

Zugänge öffnen

Verständliche Bedienung, verschiedene Sprachen, Untertitel, Audioangebote und alternative Zugänge berücksichtigen unterschiedliche Bedürfnisse.

05

Stimmen einbeziehen

Rückmeldungen, Abstimmungen und Besucherbeiträge schaffen einen Dialog. Das Haus hört zu und greift Impulse auf.

06

Aus Erfahrungen lernen

Beobachtung, freiwilliges Feedback und sinnvoll ausgewertete, anonymisierte Nutzungsdaten helfen, Angebote weiterzuentwickeln.

07

Zu Hause weiterentdecken

Ein Experiment aus der Ausstellung zu Hause ausprobieren oder ein Thema online vertiefen: Weiterführende Inhalte und Mitmachideen geben Besuchern die Möglichkeit, sich auch nach dem Museumsbesuch mit dem Erlebten zu beschäftigen.

Mitmachideen besprechen

03 / INTERAKTIVITÄT ERLEBEN

Viele Wege.
Ein echter Zugang.

Interaktivität beginnt mit einer Einladung. Ob mit den Händen, dem eigenen Smartphone oder mitten im Raum: Entscheidend ist, was Menschen dabei entdecken.

01

ANTIPPEN & VERTIEFEN

Medienstationen

Durch historische Karten navigieren, Zeitzeugen auswählen oder Details eines Objekts vergrößern. Besucher bestimmen selbst, wie tief sie einsteigen.

Möglichkeiten entdecken

Touchscreens, Hörstationen und interaktive Tische verbinden Originale mit ihren Geschichten. Eine klare Startansicht, kurze Wege und ein verlässlicher Rücksprung laden auch den nächsten Gast ein.

Weitergedacht: Inhalte modular pflegen, Lautstärke im Raum berücksichtigen und Bedienelemente gut erreichbar anordnen.

02

EIGENE WEGE GEHEN

MediaGuides

Geschichten hören, Lieblingsstücke finden und die passende Sprache wählen. Auf dem eigenen Smartphone oder einem Leihgerät wird die Ausstellung zum persönlichen Rundgang.

Möglichkeiten entdecken

Audiotouren, Videos, Transkripte und Themenrouten begleiten den Besuch. Je nach Konzept lassen sich auch Medienstationen steuern und deren Ton auf dem eigenen Smartphone hören.

Weitergedacht: Einstieg, WLAN, Kopfhörer und ein Angebot für Menschen ohne eigenes Gerät früh mitplanen.

03

MIT ALLEN SINNEN

Spezial-Installationen

Ein Raum reagiert auf Bewegung. Ein Modell erwacht durch Licht. Eine Berührung verändert eine Projektion. Individuelle Installationen machen Inhalte räumlich erfahrbar.

Möglichkeiten entdecken

Sensoren, Projektion, Licht und Ton können zu einem gemeinsamen Erlebnis werden. Die Reaktion muss erkennbar zur Handlung passen – damit aus Staunen auch Verstehen wird.

Weitergedacht: Akustik, Umgebungslicht, sichere Bewegungsflächen und einen einfachen Betriebsstart berücksichtigen.

04

BEGREIFEN KOMMT VON GREIFEN

Hands-on-Stationen

Drehen, ordnen, bauen, vergleichen. Mit eigenen Händen werden aus abstrakten Zusammenhängen konkrete Erfahrungen – analog, digital oder in Kombination.

Möglichkeiten entdecken

Ein Drehregler verändert ein Modell, ein Gegenstand löst eine Geschichte aus, ein Experiment macht Ursache und Wirkung sichtbar. Auch ganz ohne Bildschirm entsteht Interaktivität.

Weitergedacht: Haptik, notwendige Kraft, Greifhöhen, Reinigung und austauschbare Verschleißteile gehören zum Konzept.

05

SPIELERISCH ZUSAMMENHÄNGE ENTDECKEN

Quiz & gemeinsame Aufgaben

Eine Entscheidung treffen, ihre Folgen erleben oder zusammen eine Aufgabe lösen. Spielerische Formate schaffen Anlässe zum Nachdenken und zum Gespräch.

Möglichkeiten entdecken

Eine Rallye führt zu den Exponaten. Eine Simulation zeigt Auswirkungen verschiedener Entscheidungen. Kooperative Aufgaben geben Familien und Gruppen ein gemeinsames Ziel.

Weitergedacht: Erkenntnisse statt bloßer Punkte vermitteln, verschiedene Einstiege anbieten und Wettbewerb bewusst dosieren.

06

ZUHÖREN GEHÖRT DAZU

Besucherumfragen

Meinungen sichtbar machen, Fragen sammeln und Rückmeldungen zum Besuch erhalten. Die Ausstellung wird zum Dialog – und kann aus den Antworten lernen.

Möglichkeiten entdecken

Eine kurze Abstimmung am Ausgang oder eine Frage direkt am Exponat senkt die Einstiegshürde. Freitext braucht ein Konzept für Moderation, Auswertung und Rückmeldung.

Weitergedacht: Nur benötigte Daten erheben, Teilnahme freiwillig halten und Ergebnisse nicht als repräsentativ ausgeben.

KLEINER IMPULS. ERSTE IDEE.

Was soll Ihr
Publikum erleben?

Gute Interaktivität beginnt beim Vermittlungsziel. Wählen Sie einen Ausgangspunkt und entdecken Sie eine mögliche Umsetzung.

EINE MÖGLICHE IDEE01 / 03

Ein Objekt. Viele Perspektiven.

Eine Medienstation lässt Besucher selbst wählen: Wie wurde dieses Objekt hergestellt? Wer hat es genutzt? Welche Geschichte erzählt es heute?

Für BesucherEigene Fragen verfolgen und im eigenen Tempo tiefer einsteigen.

Für das MuseumVerschiedene Inhaltsebenen anbieten, ohne den Raum mit Text zu überladen.

Impulse fürs eigene Haus Konzeptbeispiel – individuell auf Ihre Ausstellung abzustimmen.

04 / MEHRWERT

Mehr erleben.
Mehr miteinander bewegen.

Die Initiative verbindet die Perspektive der Besucher mit dem Wunsch der Museen, sichtbar zu werden und ihre Vermittlung weiterzuentwickeln.

FÜR BESUCHER

Ein Museum finden,
das zur eigenen Neugier passt.

  • Mitmachen gezielt entdeckenInteraktive Angebote kennenlernen und einen Besuch nach den eigenen Interessen planen.
  • Zugänge besser einschätzenInformationen zu Sprachen, Vermittlung und Unterstützung im Museumsprofil finden.
  • Gemeinsam etwas erlebenOrte entdecken, an denen Familien, Freunde und Gruppen ins Gespräch kommen können.
FÜR MUSEEN

Das eigene Angebot zeigen.
Ein Netzwerk mitgestalten.

  • Sichtbarkeit gewinnenDas Haus mit seinen interaktiven Angeboten in einer gemeinsamen Übersicht präsentieren.
  • Ein erkennbares Zeichen nutzenDas Teilnahme-Label für die Website, Kommunikation und den Eingangsbereich einsetzen.
  • Impulse für die Entwicklung erhaltenDen gemeinsamen Anspruch als Orientierung nutzen und Erfahrungen mit anderen Häusern teilen.

05 / MUSEEN ENTDECKEN

Orte für Neugier.
Neue Perspektiven entdecken.

Wasser, Kunst, Zeitgeschichte oder Industriekultur: Entdecken Sie Museen und Ausstellungsorte aus unseren Referenzen und die interaktiven Angebote, die ihre Geschichten erlebbar machen.

06 / TEIL DER INITIATIVE WERDEN

Wie wird unser Haus
ein Interactive Museum?

Sie laden bereits zum Mitmachen ein oder möchten Ihr Angebot weiterentwickeln? Stellen Sie uns Ihr Museum vor und gestalten Sie den Start der Initiative mit.

  1. 01

    Ins Gespräch kommen

    Erzählen Sie uns von Ihrem Haus, seinen Zielgruppen und den interaktiven Angeboten.

  2. 02

    Gemeinsam hinschauen

    Wir betrachten die Vermittlung anhand der Leitgedanken und besprechen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten.

  3. 03

    Teilnahme vereinbaren

    Kriterien, Profil und Nutzung des Labels werden abgestimmt. Die Teilnahme wird gemeinsam festgehalten.

  4. 04

    Das Netzwerk erweitern

    Das freigegebene Profil erscheint in der Übersicht. Das Label auf Ihrer Website verbindet Ihr Haus mit der Initiative.

GUT ZU WISSEN

Fragen zur Initiative.

Welche Museen können sich melden?

Die Initiative richtet sich an Museen und Ausstellungshäuser, die Besucher aktiv einbeziehen oder ihre Vermittlung in diese Richtung weiterentwickeln möchten. Thema, Größe und technische Ausstattung können ganz unterschiedlich sein. Entscheidend ist der inhaltliche Mehrwert der Beteiligung.

Muss jedes Angebot digital sein?

Auch Experimente, mechanische Modelle, Tastobjekte und analoge Mitmachangebote können den Anspruch der Initiative erfüllen. Digitale Medien sind eine von mehreren Möglichkeiten, Menschen einen eigenen Zugang zu eröffnen.

Was brauchen Sie für eine erste Anfrage?

Der Name Ihres Hauses, ein Link zur Website und eine kurze Beschreibung Ihrer interaktiven Angebote reichen für den Einstieg. Fotos oder Beispiele helfen uns, Ihre Ausstellung kennenzulernen. Nennen Sie uns auch eine Ansprechperson für Rückfragen.

Können wir mit bestehenden Angeboten teilnehmen?

Stellen Sie uns gern Ihre vorhandenen Mitmachangebote vor. Im gemeinsamen Gespräch betrachten wir, wie sie Besucher einbeziehen und Inhalte vermitteln. Daraus ergeben sich die nächsten Schritte für eine Teilnahme oder Weiterentwicklung.

Wir planen erst eine interaktive Ausstellung. Können wir uns schon melden?

Ja. Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben, den Themen und den Menschen, die Sie erreichen möchten. Die Leitgedanken der Initiative können bereits bei der Planung helfen. Den passenden Zeitpunkt für eine Teilnahme besprechen wir gemeinsam.

Welche Kosten und Bedingungen gelten?

Die Teilnahmebedingungen und mögliche Kosten sind noch in Entwicklung. Interessierte Museen erhalten diese Informationen vor einer Teilnahmevereinbarung. Mit Ihrer ersten Anfrage bekunden Sie Ihr Interesse.

Welche Rolle übernimmt tinetronics?

tinetronics hat die Initiative angestoßen und koordiniert ihren Aufbau. Bei Bedarf kann das Ingenieurbüro auch als Umsetzungspartner für Beratung, Konzeption, Medientechnik oder Modernisierung unterstützen. Die Initiative ist offen für unterschiedliche technische Lösungen und Umsetzungspartner.

GEMEINSAM DIE INITIATIVE GESTALTEN

Ihr Museum lädt
zum Mitmachen ein?

Wir möchten Ihr Haus kennenlernen. Schreiben Sie uns, was Besucher bei Ihnen entdecken können – oder welche Möglichkeiten Sie als Nächstes schaffen möchten.

Interesse an der Teilnahme mitteilen info[ät]interactivemuseum.de

Was gibt es zu entdecken?

Vermittlung & Zugänglichkeit

Für wen ist das interessant?

Zur Website des Museums

Aktuelle Öffnungszeiten, Eintritt und Informationen zur Besuchsplanung finden Sie beim jeweiligen Haus.